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eutzutage hat jeder schon einmal vom Klimawandel, der globalen Erwärmung und den möglichen Folgen für Mensch und Umwelt gehört. Die Auswirkungen des Klimawandels sind jedoch nicht alle bis ins letzte Detail vorhersehbar. Daher ist es notwendig, insbesondere bei politischen Entscheidungsprozessen, Konzepte der Belastbarkeit (Resilienz) und mögliche Unsicherheiten mit einzubeziehen.

Der Klimawandel ist auf höhere Konzentrationen an Treibhausgasen und Aerosolen in der Atmosphäre zurückzuführen. Aus diesem Grund sind vorbeugende Klimaschutzmaßnahmen zur Vermeidung vor Emissionen notwendig. Neben der globalen Erwärmung sind der Anstieg des Meeresspiegels und die Zunahme extremer Wetterereignisse (z. B. Hitzewellen, starke Niederschlagsereignisse, Hochwasserereignisse und Stürme) weitere bedeutende Auswirkungen des Klimawandels. Dies bedeutet, dass die Ergreifung von Anpassungsmaßnahmen ebenso notwendig ist.

Mit dem BalticClimate Toolkit haben Sie als politischer Entscheidungsträger die Möglichkeit (und auch die Verantwortung), einen schrittweisen Ansatz für den Umgang mit dem Klimawandel zu verfolgen. Im ersten Schritt sollten Sie die notwendige Vorarbeit für Ihre zukünftigen Entscheidungen leisten. Die Problemerkenntnis und das sich vertraut machen mit der Thematik Klimawandel und den möglichen Auswirkungen werden Ihnen dabei helfen, die Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Entwicklung zu identifizieren, die für Ihre Region, Gemeinde oder Stadt bestehen.

Der nächste Schritt ist die Durchführung einer Verwundbarkeitsanalyse um die Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen zu identifizieren, die durch den Klimawandel speziell in Ihrem Zuständigkeitsbereich entstehen können. Dazu ist es nötig, möglichst viele Bereiche (z. B. Verkehr/Mobilität, Energie, Wohnen/Bauen und Landwirtschaft) einzubeziehen, um die Synergien und Konflikte zwischen den jeweiligen Bereichen zu identifizieren.

Im dritten Schritt sollten Sie als politischer Entscheidungsträger im Wesentlichen die strategische Ausrichtung festlegen, die jedoch auch durch andere Entscheidungsträger beeinflusst wird. Seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass z.B. Wirtschafts- und Energieinteressen stark von Ihrem Umgang mit dem Thema Klimawandel beeinflusst werden.

Die Vollendung des schrittweisen Ansatzes besteht in der Unterzeichnung einer Vereinbarung oder in der Ausarbeitung eines Aktionsplanes. Somit kann die Umsetzungsphase beginnen. In diesem vierten Schritt ist die Überwachung und Bewertung des Ablaufs eine grundlegende Voraussetzung für das Erreichen der Ziele und die Überprüfung und zukünftige Verbesserung des Ablaufs.

Der Klimawandel kann sich sowohl negativ als auch positiv auf Ihre Region, Gemeinde oder Stadt auswirken. Das BalticClimate Toolkit befasst sich daher eingehend mit beiden Ausprägungen. Auf die Herausforderungen und Chancen wird im folgenden Prozess immer wieder hingewiesen.

Im Infokasten auf der rechten Seite finden Sie die Vorlage für eine Präsentation,
mit der Sie politschen Entscheidungsträgern das Thema Klimawandel und das
BalticClimate Toolkit näher bringen und ihnen ihre Rolle beim Umgang mit dem
Klimawandel verdeutlichen können. Die Vorlage können Sie herunterladen und
nach Ihren Bedürfnissen anpassen und verändern.


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