Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg vorhergesagt. Dabei ist der Anstieg ungleichmäßig über die Jahreszeiten verteilt: Je nach Szenario und Region sollen sich die Wintertemperaturen um 3-9 °C und die Sommertemperaturen um 2-6 °C verändern. Im Winter steigen die Temperaturen am stärksten in den nördlichen Teilen des Ostseeraumes an, wohingegen die Temperaturen im Sommer am stärksten in den südlichen Teilen des Ostseeraumes ansteigen sollen. Im Frühling lässt sich der größte Temperaturanstieg über der Meeresoberfläche feststellen, da das Eis früher bricht. Für die Temperaturmaxima und -minima wird eine ähnliche Veränderung vorhergesagt, jedoch mit einem höheren Anstieg der Temperaturminima im Winter sowie der Temperaturmaxima im Sommer (Abbildungen 1-6, anklicken zum Vergrößern).

Abkürzungen:

JHRL Jährlich (Januar — Dezember)
DJF Winter (Dezember, Januar, Februar)
JJA Sommer (Juni, Juli, August)
MAM Frühling (März, April, Mai)
SON Herbst (September, Oktober, November)

 
Abbildung 1. Veränderung der Durchschnittstemperatur, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios A2 des Rossby Centre.


Abbildung 2. Veränderung der Durchschnittstemperatur, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios B2 des Rossby Centre.


Abbildung 3. Veränderung der durchschnittlichen Temperaturmaxima, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios A2 des Rossby Centre.


Abbildung 4. Veränderung der durchschnittlichen Temperaturmaxima, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios B2 des Rossby Centre.


Abbildung 5. Veränderung der durchschnittlichen Temperaturminima, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios A2 des Rossby Centre.


Abbildung 6. Veränderung der durchschnittlichen Temperaturminima, 2071-2100 gegenüber den Durchschnittswerten von 1961-1990 (°C). Winter (DJF, oben links), Frühling (MAM, oben rechts), Sommer (JJA, unten links) und Herbst (SON, unten rechts). Unter Verwendung des regionalen Atmosphäre-Ozean-Modellszenarios B2 des Rossby Centre.

Hier finden Sie die wichtigsten Veränderungen anderer Klimaparameter:

  • Niederschlagsmenge
  • Schneedecke
  • Wind